Eigenschaften

Das Olivenöl ist ein Naturerzeugnis, welches aus der Kaltpressung der Olive bei einer Temperatur von 25-30° C gewonnen wird. Entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union wird ausschließlich nach dem mechanisches Verfahren vorgegangen.

Olivenöl ist nicht mehr wegzudenken als Bestandteil einer gesunden Ernährung und enthält wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, und Vitamin E. Die im Olivenöl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren (bis zu 80%) beugen Ablagerungen des schädlichen LDL - Cholesterins vor und senken das Risiko von Arteriosklerose und Herzinfarkt. Außerdem beinhaltet Olivenöl viele Antioxydanten, die auch bei hoch erhitzten Pfannengerichten für eine gesunde Ernährung sorgen.

Pressung

Obwohl heute Ölpressen moderne Maschinen sind, ist das Prinzip immer noch dasselbe wie im Altertum: Das mechanische Pressen. Wo sich früher zwei granitene Räder auf einem Untergrund drehten und die Oliven solange zerdrückten, bis eine homogene Paste entstand, kommen heute Edelstahlwalzen und Hammermühlen zum Einsatz. Die Oliven werden zunächst in Luftgebläsen und Wasserbädern von Bodenkrume, Blättern und Zweigen getrennt. Danach kommen die Oliven durch eine vertikale Schnecke zu einer Hammerpresse, wo sie in die ölhaltige Paste verwandelt werden. Die Paste wird mehr als 45 Minuten homogenisiert, bevor der erste Auszug beginnt. Beim Auszug werden die Pressrückstände (Olivenkerne und Fleischreste) und das Verarbeitungswasser entfernt. Das Öl hat nun noch einen kleinen Prozentsatz des Wassers und Resten der Olivenpaste, die durch einen Abscheider entfernt werden.

Filtrierung und Säure

Der Säuregehalt des Olivenöls ist das wichtigste Qualitätskriterium. Er wird in Prozent ausgedrückt. Je niedriger die Säure ist, desto wertvoller ist das Öl. Einige Experten behaupten, dass die Klarheit des Olivenöls ein Zeichen für seine Hochwertigkeit darstelle. Im Gegenteil, Forschungen haben bewiesen, dass die trübe Färbung des Olivenöls ein Garant für niedrige Säure und hervorragende Qualität bedeutet.

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